Hello Hubert,
the Sim-Lake must have two different stratifications. In the depth is a thermocline (metalimnion, about > 8 m, under it hypolimnion).
About that, in the epilimnion, You will find a unstable oxygen stratification without temperature gradient.
Der Simsee wird mit Sicherheit von der Wasserwirtschaft überwacht (Stichwort WRRL). Er findet sich beispielsweise schon in der "Dokumentatin des Zustandes der wichtigsten Seen Deutschlands" des UBA.
Der See muss jedoch zwei verschiedene Schichtungen aufweisen, die übereinander liegen. Unten findet sich eine echte stabile Schichtung, die in tiefen Seen bei 8 m und tiefer liegt (Z epi = 8,3 m). Diese Schichtung ist aufgrund der Dichteanomalie des Wassers und unserer Lage in Mitteleuropa naturbedingt, zu erkennen am deutlichen Temperaturgradient.
Wenn dieser Schicht nach oben hin Sauerstoffmangel folgt, dann deutet dies auf eine partielle temporäre Sauerstoffschichtung im Sommer hin. Diese ist nicht stabil, hat also keinen Temperaturgradienten und kann schon durch starke Stürme etc. wieder zeitweise aufgelöst werden. Allerdings deuten solche zusätzliche Schichtungen auf hohe Trophie hin (der Simsee war um 2000 herum eutroph!). Wirklich interessant in diesem Fall ist daher die Dicke dieser Schicht und gleichzeitig der Grad des Sauerstoffmangels in der Tiefenzone der "echten" Temperaturschichtung.
Best wishes
fjordfisher